Grænseløst samarbejde var med på Folkemødet 2017

GRENZENLOSE ZUSAMMENARBEIT BEIM FOLKEMØDET

Im Zelt vom Landdistrikternes Fællesråd wurden Themen wie Interreg und Benefit4Regions beleuchtet

 

Was bedeutet Interreg und Benefit4Regions oder B4R? Darüber konnten die Gäste im Zelt des Landdistrikternes Fællesråd beim Folkemødet 2017 mehr erfahren. Am Donnerstag den 15. Juni war das Thema einer der Podiumsdiskussionen am Nach- mittag das EU-geförderte Projekt Benefit4Regions.

Connie Skovbjerg, Koordinatorin für ländliche Räume in der Sønderborg Kommune erklärt, dass man auch einfach internationale Zusammenarbeit sagen könnte

– in diesem Fall zwischen Deutschland und Däne- mark. Die Kommune Sønderborg ist stark in eine Case Study zu regionalen Lebensmitteln involviert. „Was die Lebensmittel in den ländlichen Räumen angeht, müssen wir zusammenarbeiten, um die Nachfrage zu erhöhen. Das ganze soll vor Ort stattfinden, und wir beziehen diejenigen in der Region ein, die am besten wissen, wie man Wachstum schafft", erklärt Connie Skovbjerg von der Sønderborg Kommune, die auch die Vorteile einer Zusammenarbeit zwischen Politikern, Bürgern und Unternehmen hervor- hebt. Ziel ist die Vitalisierung der ländlichen Räume.

Projekt- und Entwicklungsleiterin Laila Bregner Carlsen vertrat den Kalundborgegnens Erhvervsråd in der Diskussion und hofft auf neue und innovative Ideen von sowohl den dänischen als auch den deutschen Projektpartnern. In der Gegend um Kalundborg besteht die Herausforderung vor allem darin, qualifizierte Arbeitnehmer anzuwerben und zu halten. Dies gilt sowohl für Akademi- ker als auch für andere Fachkräfte. Sie stellte fest, dass man in Norddeutsch- land den gleichen Herausforderungen begegnet. Den Bürgern und Unter- nehmen Begriffe wie Interreg und B4R nahezubringen sei nicht mit größeren Schwierigkeiten verbunden, wenn man es einfach so formuliert: "Eine deutsch-dänische Zusammenarbeit ist eine, bei der es unter anderem darum geht, Akademiker und andere Fachkräfte anzuziehen und dabei helfen sich die Partner bei der Suche nach Lösungen."

Bereit für weltweite Zusammenarbeit

Auf die Frage, ob Norddeutschland eine naheliegende Wahl ist, wenn man in Nordwestseeland nach einem neuen Partner sucht, sagt Laila Bregner Carlsen, dass eine Zusammenarbeit dort aufgenommen werden muss, wo sie sich anbietet. Hätte sich eine Zusammenarbeit mit Finnland angeboten, hätte man sich in diese Rich- tung orientiert, aber diesmal fiel die Wahl eben auf Norddeutschland. „Die Herausforderungen, die wir haben, haben viele andere Länder auch. Sie sind weltweit vorhanden", so die Projekt- und Entwicklungsleiterin.

 

Noa Jankovic
Landdistrikternes Fællesråd