Case Study Ergebnisse

Was sind Case Studies?

 In Benefit4Regions wurden neun deutsch-dänische Case Studies durchgeführt. In den Case Studies thematisierten wir wirtschaftliche, ökologische und soziale Handlungsfelder der ländlichen Entwicklung. Es nahmen jeweils Vertreter und Vertreterinnen der deutschen und dänischen Projekt- und Netzwerkpartner an einer Case Study teil. Wir tauschten uns intensiv über die konkreten lokalen Bedarfe, Herausforderungen, Ziele, Beteiligungs- und Kommunikationsansätze sowie strategischen Rahmenbedingungen aus. Unzählige lokale Beteiligungsaktionen mit Fachleuten und Ehrenämtlern wurden als Teil der lokalen Aktivitäten in jeder Case Study durchgeführt. Unser Ziel war es grenzüberschreitende und lokal nutzbare Handlungsansätze zur Stärkung der ländlichen Räume zu entwickeln. Der Grundstein für langfristige Kooperationen wurde auf diesem Weg gelegt.

Wir haben voneinander gelernt, gemeinsam das eigene Vorgehen reflektiert und die Aktivitäten unserer Partner unterstützt. 

Die Case Studies haben es uns ermöglicht, grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu üben, ein völlig neues deutsch-dänisches Netzwerk zu entwickeln und langfristige Kooperationen zu initiieren. Sie sind die Grundlage für eine gemeinsame Strategieentwicklung und stärken das deutsch-dänische Verständnis zwischen öffentlichen Institutionen. Zum Abschluss der Case Studies haben wir alles daran gesetzt unser neu erlangtes Wissen auf unterschiedlichste Art und Weise auch für andere sichtbar zu machen.

Unsere Case Study Gruppen beschäftigten sich mit folgenden Themen: (Mikro)Tourismus, (lokalen) Nahrungsmitteln, Fördermitteln, Fachkräften, AktivRegionen (LAG), Erreichbarkeit (vor Ort), Breitband, Mobilität und Digitalisierung im ländlichen Raum. 

 

DOWNLOAD

 

Nahrungsmittel

Nach spannenden drei Jahren geht das Projekt Benefit4Regions nun zu Ende. Die Zusammenarbeit in der case study „Lokale Nahrungsmittel“ zeichnete sich stets durch viel Engagement, Offenheit, Kreativität und Fleiß aus. Im Mittelpunkt stand von Anfang das gegenseitige Verständnis für lokale Nahrungsmittel als Hebel für die Entwicklung im ländlichen Raum. Damit einher geht die Geschäftsentwicklung im Bereich lokaler Nahrungsmittel und damit auch die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen. Das Resultat der Arbeitsgruppe ist eine kreative Ideensammlung in Form eines Katalogs, der innerhalb der vergangenen drei Jahre erarbeitet wurde. Die Broschüre ist sowohl auf der Projekt-Website als auch auf Copedia einsehbar. Viel Spaß beim Stöbern! 

> Online Katalog

> Pdf

 

Tourismus

Die case study „Mikrotourismus“ setzte sich am Anfang der Zusammenarbeit damit auseinander, die verschiedenen Strukturen in Deutschland und Dänemark zu identifizieren, um ein besseres Verständnis für die Unterschiede und Gemeinsamkeiten und damit auch gegenseitiges Vertrauen aufzubauen. Durch diese Basisarbeit wurde deutlich, wie man sich gegenseitig unterstützen kann. Zunächst stand die Definition und das gemeinsame Verständnis für Mikrotourismus im ländlichen Raum auf beiden Seiten der Grenze im Fokus. ist. Die Arbeitsgruppe kam zu der Schlussfolgerung, dass Mikrotourismus insbesondere im Kontext der Aktivitäten von kleinen und mittleren Tourismusunternehmen in ländlichen Destinationen, also außerhalb der größeren Städte, stattfindet. Aufbauend auf dieser Definition wurde ein Leitfaden mit zehn Schritten für die Entwicklung von Mikrotourismus identifiziert.  

> 10 steps

> ManillaLabels

 

> Case Study Rapport - Crocodille Zoo (English)

> Case Study Rapport - Vegvisir Race (English)

 

 

CO2 neutrale Wärmeversorgung

Das Ziel des Klimagesprächs ist es, ein gutes Gespräch zu führen. Alle kommen zu Wort und hören einander zu. Es geht nicht darum, Recht zu bekommen, sondern Erkenntnisse zu gewinnen. Das Thema das Gesprächs ist: Was können WIR tun?

Es geht um Handlungen - der/die Einzelne nimmt sich vor, etwas für das Klima zu tun. Die Aufgabe des Moderators/der Moderatorin ist es, das Gespräch zwischen vier bis sechs Privatpersonen reibungslos zu gestalten.

> Table cloth

 

Fördermittel

Im Fokus der gemeinsamen Arbeit standen für die Mitglieder der Case Study gegenseitige Empfehlungen bezogen auf unterschiedliche Fragestellungen des Fördermittelmanagements. Die daraus entstandene Toolbox Active Funding beschreibt den Arbeitsprozess und gibt die wichtigsten Empfehlungen zur Fördermittelberatung für Kommunen sowie zum Fördermittelmanagement generell (TOP 15) wieder. Darüber hinaus unterstützt sich das Netzwerk gegenseitig z.B. bei der Entwicklung neuer Projektinitiativen. 

> Case Study Rapport

 

Erreichbarkeit

> Case Study Rapport

 

Fachkräfte

Zwei Länder, zwei Strukturen, aber die gleiche Herausforderung - Unternehmen suchen händeringend Fachkräfte. Ganze Branchen sind unterbesetzt und suchen nach neuen Ideen für Mitarbeitergewinnung und -bindung. Die Case Study bot die wertvolle Möglichkeit, sich über erfolgreiche Maßnahmen auszutauschen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten, um in Zukunft als deutsch-dänische Grenzregion im Fachkräftemarkt wettbewerbsfähig zu bleiben. 

> Case Study - "How to fuck up"

 

Breitband

Aus Interviews mit Breitband-Akteuren in Schleswig-Holstein und Dänemark sowie aus Erkenntnissen, die über den Verlauf der Case Study gesammelt wurden, ist ein Infographik-Poster entstanden. In diesem wird informativ dargestellt, warum der Breitbandausbau wichtig ist, wie die Situation derzeit aussieht, was voneinander gelernt werden kann und wo zukünftiger Austausch zwischen Dänemark und Schleswig-Holstein sinnvoll sein kann. 

> Case Study Poster

 

AktivRegionen

In Form eines Kurzberichts wird das Potential eines zukünftigen Austausches zwischen LAG-Managern in Schleswig-Holstein und Dänemark dargestellt. Durch eine Evaluation der (während der Case Study) gesammelten Erkenntnisse konnten Bedingungen und Faktoren herausgestellt werden, die für einen zukünftigen Austausch von Bedeutung sind. Diese sollten berücksichtigt werden, um erfolgreich grenzübergreifend zu kooperieren.  

> Case Study Rapport

 

Digitalisierung

Eine spannende Case Study geht zu Ende. Gemeinsam haben wir den Blick in eine digitale Zukunft, ihre Herausforderungen sowie ihre Potentiale gewagt. Wir alle wissen, dass digitale Lösungen in ländlicher Entwicklung einen immer größeren Stellenwert einnehmen werden. Gerade hierauf haben wir uns in der Case Study Digitalisierung vorbereitet und neben einem gemeinsamen Verständnis, an einem Wegweiser für die Entwicklung digitaler Leistungen gearbeitet. 

> Case Study Rapport

 

Mobilität

Auf beiden Seiten der Grenze ist ein rückläufiges Angebot an öffentlichem Personennahverkehr in den ländlichen Regionen bemerkbar. Dies liegt vor allem daran, dass fast jedem Haushalt mindestens ein Auto zur Verfügung steht und dadurch die Nachfrage nach kollektiven Transportmitteln nachlässt. Aber wie bekommt man die Lokalbevölkerung dazu, die alternativen Angebote, die von der Kommune angeboten werden, zu nutzen, und was ist überhaupt der Unterschied bezüglich des öffentlichen Angebots zwischen Dänemark und Deutschland? Die case study „Mobilität“ setzte sich am Anfang der Zusammenarbeit damit auseinander, die verschiedenen Strukturen in Deutschland und Dänemark zu identifizieren, um ein besseres Verständnis für die Unterschiede und Gemeinsamkeiten aufzubauen. Im zweiten Schritt setzen sich die Teilnehmer damit auseinander, wie die verschiedenen Mobilitätsangebote der Kommunen zukunftsfähig aufgestellt werden können. Herausgekommen ist dabei ein Mobilitätskonzept, das auf beiden Seiten der Grenze angewendet werden kann, um lokales Engagement zur Lösung von Mobilitätsproblemen im ländlichen Raum zu fördern. 

> Case Study Rapport