Udsigt til levende landsbyer

AUSSICHT AUF LEBENDIGE DÖRFER

Weihnachten rückt näher und somit auch die Julefrokost-Saison. 

Dieses Jahr wurden die Vorstandsmitglieder der landsbylaugen in der Sønderborg Kommune anstelle von einem traditionellen Julefrokost zu einem alternativen Fest mit dem Namen „Aussicht auf lebendige Dörfer” in Nygård vom 24. - 25. November 2017 eingeladen. 

Die Landsbylaug in der Sønderborg Kommune sind energisch und engagiert. Sie sind alle seit kürzerer oder längerer Zeit am Werk. An der ländlichen Entwicklung in einer landsbylaug bzw. einer gemeinschaftlichen Vereinigung mitzuarbeiten ist spannend, wird wertgeschätzt und ist attraktiv – aber es ist nicht immer gleich einfach. 

Die Aufgabe verlangt Übersicht, Einsicht und die Fähigkeit, Rücksicht auf viele verschiedene Interessen nehmen zu können. Mit diesem Seminar wollen wir – das Sekretariat für Landdistrikter - inspirieren und Wissen teilen sowie Werkzeug an die Hand geben, mit welchem zukünftige Aufgaben leichter gelöst werden können. 

Am Freitag konnten die KursteilnehmerInnen zwischen vier verschiedenen Workshops wählen: Im Workshop 1 „LEGO – Vision deines Dorfes”, wo Astrid Eggert (WFA Kreis Plön) und Hauke Klünder (Kreis Plön), beide Partner im Projekt Benefit4Regions, den Teilnehmern durch die Ideenphase halfen, waren den Fantasien keine Grenzen gesetzt. Ausgangspunkt für den Workshop war LEGO® SERIOUS PLAY®, welches kreative Gedanken freisetzt und konstruktive Diskussionen schafft, bei welchen alle gehört und Reflexionen und Dialogprozesse vereinfacht werden. Die Teilnehmer waren sich darin einig, dass es sehr spannend war, die eigene Vision mit Legobausteinen auszudrücken und das gegenseitige Verständnis wuchs beständig. 

Der Workshop 2 „Wenn wir nicht wissen, wo wir hinwollen, ist es dann egal, welchen Weg wir nehmen.” wurde von Sten Bielefeldt geleitet. Sten kommt vom Sønderborg Iværksætter Service und arbeitet als Ressourcenperson. Die Aufgabe bestand darin, einen neuen Fokus auf die Zukunft der Dörfer zu setzen, wobei es insbesondere darum ging, neue Möglichkeiten, eine Firma in den Dörfern zu betreiben, zu arbeiten und zu wohnen zu diskutieren.

In „Gleiche Kinder spielen am besten – aber die „Krummen” kommen am weitesten” mit dem Journalist Jeppe Søe als Moderator wurden die TeilnehmerInnen im Workshop 3 dazu herausgefordert, Antworten auf folgende Frage zu finden: Wie können die Stärken und Unterschiede der lokalen Gemeinschaft sichtbar gemacht werden, damit diese anziehend auf potentielle Zuziehende wirken? Wer ist die Zielgruppe? Generation Z?

„Macht ist nicht etwas, was man hat, es ist etwas, was man nimmt” war der Titel des 4. Workshops. Hier halfen Helga Moos und Tyge Mortensen aus Futurible den Teilnehmern dabei, einen Einblick darin zu gewinnen, wie es ist, eine Entscheidung zu beeinflussen – sowohl regional, kommunal als auch national.

Der Samstag brachte spannende Referate und Diskussionen mit sich, wobei es darum ging, wie Gemeinschaften auf beiden Seiten der deutschdänischen Grenze geschaffen werden können, und es ging um die „Mediengeschaffene Wirklichkeit”.

Das Seminar war ein Teil der B4R Case Study „Erreichbarkeit vor Ort”, bei welchem die deutschdänische Gruppe unter anderem an den Themen „Selbsthilfe” und „lokale Teilhabe” arbeitet.

 

Taísa Snor, Sønderborg Kommune

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