Socialt entreprenørskab i Benfit4Regions

SOZIALES UNTERNEHMERTUM BEI BENFIT4REGIONS

Die Syddansk Universitet und die Sønderborg Kommune luden am Montag, den 24. April 2018 zu einem morgendlichen „First Mover” Meeting ein, um Wissen und Erfahrungen dazu weiterzugeben, wie durch soziales Unternehmertum innovative und nachhaltige Lösungen für gemeinsamen Herausforderungen der Gesellschaft entwickelt werden können. Dies geschah zunächst am Beispiel des Projekts Benefit4Regions. Die Sønderborg Kommune ist u.a. an der Case Study "Local Food" beteiligt und die Syddansk Universitet, als wissenschaftlicher Partner, involviert.

Ca. 50 aufgeweckte Teilnehmer waren zu dem morgendlichen Meeting erschienen und von Gymnasiasten über Idealisten war bis hin zu Unternehmern und Vertretern von Wirtschaftsförderungsagenturen ein sehr breites Spektrum an Teilnehmern der Einladung gefolgt. Alle wollten mehr darüber erfahren, was das soziale Unternehmertum auszeichnet und was es bewirken kann. Susanne Gretzinger von der Syddansk Universitet gab eine Einführung zum Begriff soziales Unternehmertum und den Fragen: Was sind typische Beispiele für soziales Unternehmertum? Was will der soziale Unternehmer erreichen? Welche gesellschaftlichen Probleme sind oft der Auslöser für ein derartiges Engagement?

Hiernach erklärte sie, wie soziales Unternehmertum sich von einem wohlgemeinten Dialog zu einer verbindlichen Partnerschaft weiterentwickeln kann. Åse Ditlefsen Ferrão und Connie Mark Skovbjerg sind Projektleiterin und Koordinatorin im Sekretatiat für ländliche Bezirke der Sønderborg Kommune. Sie haben praktische Erfahrungen damit, was passieren muss, um die Arbeit in Bürgervertretungen, - initiativen und Gruppen handlungsfähig, innovativ und verbindlich zu gestalten.

Åse Ditlefsen Ferrão berichtete über die Zusammenarbeit bei einem Pfadfinderlager, bei welchem die Gemeinde in enger Zusammenarbeit mit regionalen Lebensmittelherstellern und der Bürgervertretung im Juli 2017 gesunde und leckere Verpflegung für 37.000 Pfadfinder bereitstellte. Eine Leistung, die nur dadurch möglich war, dass sich Freiwillige in der Region zusammenschlossen, um die Aufgabe gemeinsam zu lösen. Connie Mark Skovbjerg berichtete insbesondere darüber, welche Voraussetzungen nach Erfahrung der Sønderborg Kommune gegeben sein müssen, damit soziales Unternehmertum gelingt. Sie zeigte auf, dass es wichtig ist, dem sozialen Unternehmertum einen Rahmen zu geben. Die Beteiligten sollten ihre Erwartungen zum Projekt abstimmen: Was wollen wir erreichen? Wie kommen wir ans Ziel? Wer tut was, wie und wann? Das ist oft einfacher gesagt als getan.

Abschließend wurden die Fragen der Teilnehmer beantwortet und Erfahrungen zum sozialen Unternehmertum ausgetauscht.

 

Jane Petersen
Syddansk Universitet

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