Vegvisir Race

Vegvisir Race - Abenteuersegeln im dänischen Archipel

Eigenständig den Weg finden – das war die Herausforderung des Segelwettbewerbs „Vegvisir Race“, welches vom 23.-25. August 2018 zum zweiten Mal in Nykøbing (Falster) stattfand. Während 2017 zwölf Boote teilnahmen, waren in diesem Jahr über 100 Boote für verschiedene Wettfahrten im Wasser. Neben dänischen SeglerInnen nahmen viele deutsche, sowie einige SportskameradenInnen aus anderen Ländern teil. Das Segelevent fand in der Region rund um die Inseln Lolland/ Falster statt, und leistet somit einen Beitrag zur touristischen Entwicklung der Region. Das Wachstum im Vergleich zum letzten Jahr ist unter anderem der Zusammenarbeit in dem EU-Projekt Benefit4Regions zu verdanken. Innerhalb der Case Study „Microtourism“, in welcher die Guldborgsund Kommune mitwirkt, konnten alle von dem Event lernen und sich gegenseitig beraten. Somit war es möglich, dass VertreterInnen der Guldborgsund Kommune das Event tatkräftig mit Outputs der deutsch-dänischen Zusammenarbeit  unterstützten. Vor dem Hintergrund, des im Benefit4Regions genutzten Ko-Kreationsansatzes sind eine Vielzahl an EhrenämtlerInnen in die Entwicklung des Events miteinbezogen worden. Letztendlich trugen die ehrenamtlichen HelferInnen verschiedener Segelclubs entscheidend zu der Umsetzung und dem Gelingen des Events bei. 

Neben den eigentlichen Segel-Wettbewerben veranstalteten die Organisatoren ein Rahmenprogramm mit thematischem Bezug auf eine nachhaltige Meeres- und Küstenentwicklung. Das Event lockte dieses Jahr  ca. 500 BesucherInnen an. Die Stärkung der deutsch-dänische Freundschaft war den Organisatoren dabei eine Herzensangelegenheit. So initiierten sie einen Youth-Sailing Start, zu dem eine Delegation deutscher JungseglerInnen eingeladen wurden. Astrid Eggert, die Projektleiterin von Benefit4Regions zeigte sich von den Leistungen der dänischen Partner beeindruckt. „Diese Art der Zusammenarbeit ist genau das, was Benefit4Regions fördern soll. Die dänischen Partner haben gute Arbeit geleistet.“

Aber hauptsächlich ging es ja um den Segelwettbewerb. Das Besondere an dem Wettbewerb:
Die TeilnehmerInnen umrundeten keine Tonnen, sondern Inseln. In welchem Abstand blieb dabei ihnen überlassen. So mussten sie zwischen sportlichem Ehrgeiz und seemännisch vernünftiger Entscheidung abwägen.

Beim Finden des richtigen Kurses sollte der Vegvisir Kompass helfen, der Namensgeber des Wettbewerbs. Der Vegvisir ist ein Symbol aus der nordischen Mythologie, das den inneren Kompass symbolisiert und den Träger immerzu sicher an sein Ziel führt. Und tatsächlich stand die Veranstaltung unter einem guten Stern.

Insgesamt erfreut die erfolgreiche Weiterentwicklung des Events die Organisatoren und kommunalen VertreterInnen, so dass „Vegvisir“ auch nach Abschluss des Benefit4Regions-Projektes aller Voraussicht nach weitergeführt werden kann. Das Vegvisir Race ist somit auf dem besten Wege, sich dauerhaft zu etablieren, und zu einer Konstante in der Region zu werden. 

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