Fødevarer

Nahrungsmittel

Die demografischen Veränderungen, die in den nächsten Jahren im ländlichen Raum stattfinden werden, sollten als Herausforderung und Möglichkeit angesehen werden, die Raum für Innovationen in den Bereichen Wirtschafts- und Tourismusentwicklung sowie Energieumstellung, eine Stärkung der Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Einrichtungen und eine verbesserte Grundlage für grenzüberschreitende Zusammenarbeit bieten. 

Unser Ziel ist es, den ländlichen Raum attraktiv und seine historischen, ortsbezogenen und menschlichen Ressourcen nutzbar zu machen. Bei der Schaffung eines vitalen ländlichen Raumes werden die Netzwerkaktivitäten zur zentralen Plattform. Dies geschieht über eine Zusammenarbeit zwischen Bürgern, Vereinen, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen. 

Einer der Querschnittsbereiche mit Wachstumspotential ist der Lebensmittelbereich. Die Projekt- und Netzwerkpartner, die an dieser Case Study teilnehmen, möchten dessen Potenzial nutzen, um eine Hebelwirkung für die regionale Entwicklung in Form von Wachstum und Mehrwert in den Bereichen Wirtschaft, Tourismus, Gesundheit und Klima und Umwelt zu erzielen.

Das Ziel ist, ausgehend vom Schwerpunkt regionale Lebensmittel mindestens fünf handlungsfähige Netzwerke in den folgenden Bereichen zu schaffen:

1) Mahlzeiten

2) Gesundheitsfördernde Maßnahmen in Kantinen

3) Clusterbildung zwischen Akteuren im Bereich Lebensmittel

4) Innovation und Unternehmertum

5) Sichtbarkeit und Absatz

6) Integration

Die Vitalisierung des ländlichen Raumes verläuft über handlungsorientierte Netzwerke und verpflichtende Partnerschaften. Bürgervertretungen, Wissensträger, regionale Unternehmen und Verwaltungen bilden Netzwerke, wobei der Schwerpunkt auf den obigen sechs Themen liegt. Die Einbeziehung der Bürger ist ein grundlegender Bestandteil in diesem Case. Ein laufender Erfahrungsaustausch und die Qualifizierung von Lösungen findet zwischen den Benefit4Regions-Partnern statt. Durch Kreativität und Innovation werden in den neugebildeten Netzwerkgruppen und Lebensmittelclustern neue Ideen gebildet, wobei die Universitäten die Aktivitäten dokumentieren und als Insider Anregungen von außen geben.

Die Erfahrungen, die im Projektzeitraum in den handlungsorientierten Netzwerkgruppen und verpflichtenden Partnerschaften gemacht wurden, sichern die Nachhaltigkeit in den eingerichteten Kooperationen, Clustern und bei Akteuren, die sich im Lebensmittelbereich neu etabliert haben, sowie bei den Konsumenten regionaler Lebensmittel, schaffen Wachstum und vitalisieren den ländlichen Raum.

An dieser Case Study nehmen zurzeit zehn Partner teil: Sønderborg Kommune (Koordinator), Guldborgssund Kommune, Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und Ländliche Räume (LLUR), Ærø Turist og Erhvervsforening, Kreis Schleswig-Flensburg, Artefact, Landsbyhøjskolen, Syddansk Universitet (SDU) und Wirtschaftsförderungsagentur Kreis Plön GmbH (WFA).

 

Case Study resultat

Nach spannenden drei Jahren geht das Projekt Benefit4Regions nun zu Ende. Die Zusammenarbeit in der case study „Lokale Nahrungsmittel“ zeichnete sich stets durch viel Engagement, Offenheit, Kreativität und Fleiß aus. Im Mittelpunkt stand von Anfang das gegenseitige Verständnis für lokale Nahrungsmittel als Hebel für die Entwicklung im ländlichen Raum. Damit einher geht die Geschäftsentwicklung im Bereich lokaler Nahrungsmittel und damit auch die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen. Das Resultat der Arbeitsgruppe ist eine kreative Ideensammlung in Form eines Katalogs, der innerhalb der vergangenen drei Jahre erarbeitet wurde. Die Broschüre ist sowohl auf der Projekt-Website als auch auf Copedia einsehbar. Viel Spaß beim Stöbern! 

> Online Katalog

> Pdf

 

Fødevarer
Åse Ditlefsen Ferrão
Case Study Leiterin Nahrungsmittel
Sønderborg Kommune, Sekretariat for Landdistrikter
+45 21 59 47 17
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