Erreichbarkeit

Die Case Study setzt sich zum Ziel, zukünftig eine optimalere Unterstützung und Beratung bei der lokal-regionalen Projektgestaltung mit Bezug zum Thema „Erreichbarkeit“ zu leisten. In diesem Kontext soll der vielfach benutzte Fachbegriff „Erreichbarkeit“ zunächst übergreifend und umfassend bestimmt sowie die relevanten Themenelemente umsetzungsorientiert für den jeweiligen Rahmen auf deutscher und dänischer Seite angepasst bzw. weiterentwickelt werden. Der übergeordnete deutsche Fokus liegt auf der Zusammenarbeit für einen abgestimmten und gemeinsamen Gestaltungsprozess der unterschiedlichen Verwaltungsebenen im Rahmen der öffentlichen Daseinsvorsorge. Der deutsch-dänische Austausch führt im Rahmen einer gegenseitigen kollegialen Beratung zur Verknüpfung der verschiedenen Themenelemente und der gegenseitigen Reflexion der zukünftigen Entwicklungspotenziale. 

Vielfach wird „Erreichbarkeit“ mit der Versorgungs- und Mobilitätsthematik im lokal-regionalen Rahmen in Deutschland gleichgesetzt. Diese Thematik bildet den Ausgangspunkt mit den allgemeinen Elementen der „Themenentwicklung“ und der „Infrastrukturrealisierung“. Bereits der erste deutsch-dänische Austausch zeigte, dass der deutsche Fokus zu eng gefasst ist. In Dänemark gibt es diesen Begriff als solches nicht. Gebräuchlicher ist der Begriff „Zugänglichkeit“. Dieser Blickwinkel bedeutet für die Regionalentwicklung einen weiteren Fokus im Zusammenhang mit haupt- und ehrenamtlichen Strukturen. Elemente, wie „Teilhabe“, „Selbsthilfe“, „Information/Kommunikation“ vergrößern den Gestaltungsbereich der „Erreichbarkeit/Zugänglichkeit“. 

Diese Elemente erscheinen auf den ersten Blick selbstverständlich und einfach. Doch der tiefgreifende Strukturwandel der ländlichen Räume führte in den letzten Jahrzehnten zu einem sich immer schneller verstetigendem Wandel der Lebens- und Arbeitswelten. Die „alten“ Dorfstrukturen sind nicht mehr zeitgemäß. Das Interesse am und die Ausübung des Ehrenamtes verändern sich. Der Faktor „Zeit“ spielt eine zunehmend wichtigere Rolle. Die Herausforderungen liegen nicht mehr nur in der Versorgungs- und Mobilitätsthematik, sondern allgemein im Wandel der Art und Weise des gemeinschaftlichen Zusammenwirkens auf lokal-regionaler Ebene, welche neben der Versorgungssicherheit für die Attraktivität und Lebensqualität vor Ort entscheidend sein werden.

An der Case Study „Erreichbarkeit“ sind der Kreis Plön, die Sønderborg Kommune, Landdistrikternes Fællesråd, und der Kreis Rendsburg-Eckernförde beteiligt.

 

 

Case Study resultat

> Case Study Rapport

 

Tilgængelighed
Hauke Klünder
Leiter des Arbeitspakets Strategieentwicklung; Case Study Leiter Erreichbarkeit und Digitalisierung
Kreis Plön, Fachbereich „Zentrale Dienste und wirtschaftliche Entwicklung“
+49 45 22 74 33 10
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