Klima

CO2 neutrale Wärmeversorgung

Die sogenannte „Wärmewende“ ist Herausforderung und Chance zugleich. Die Decarbonisierung des Energieverbrauchs ist eine der größten Aufgaben der kommenden 30 Jahre. Denn die zunehmende CO2-Konzentration in der Atmosphäre ist als der wesentliche Treiber für einen mittlerweile als menschengemacht erkannten Klimawandel auszumachen.   

Im ländlichen Raum können durch eine Neuausrichtung der Wärmeversorgung große Effekte erzielt werden. Zum einen können die erneuerbaren Energien hier am wirtschaftlichsten gewonnen werden. Zum anderen wird durch die erforderliche Vernetzung eine neue Infrastruktur und damit auch eine neue Kommunikationskultur angeregt. Strukturellen Schwächen des ländlichen Raumes können so kompensiert werden. 

Der Entwicklungsstand der Wärmeversorgung von Gebäuden unterscheidet sich auf dänischer und deutscher Seite gravierend. Während in Dänemark schon mehr als fünf Jahrzehnte intensiv an Wärmenetzen gebaut wird und heute eine Deckung von 63% erreicht ist, liegt diese in Deutschland bei etwa 14 %. Die Case Study „CO2 neutrale Wärmeversorgung in ländlichen Räumen“ bietet die einmalige Chance, in enger Zusammenarbeit von den gemachten Erfahrungen auf dänischer Seite zu profitieren und zu lernen. Andererseits gibt es auf deutscher Seite ein breites Spektrum an Universitäten und Instituten mit vielen wissenschaftlichen Untersuchungen zum Thema Wärmeenergie, die neue Potentiale auf dänischer Seite eröffnen können.

Diese Case Study beschäftigt sich mit folgenden Themen:

1. Kommunal wie auch regional Erhebung der aktuellen Bestände, von zum Beispiel Wärmeliniendichten.

2. Problemanalyse und Ausarbeitung von Lösungsansätzen in Richtung neue Wärmenetze oder auch CO2-neutrale Wärme für Einzellagen

3. Die Definition der Zielgruppen und Strategien zum Erreichen eben dieser

4. Direkte Ansprache von Kommunen mit hohem Potential

5. Empfehlungs- und Kriterien-Katalog, insbesondere auch für Einzellagen

 

Die Zielvorstellung für diese Case Study ist die Entstehung eines über die Projektlaufzeit hinausreichenden Kompetenz-Netzwerkes. Welches Know-how zum Thema und Fachwissen in der Region bündelt. Die Leitung des Case Study liegt beim Kreis Plön. Weitere Projektpartner bzw. Netzwerkpartner sind die Sonderborg-Kommune, die SDU, die Kreise RD und OH sowie der Verein Artefact aus Glücksburg.

 

Klima
Jens-Peter Baden
Case Study Leiter CO2 neutrale Wärmeversorgung
Kreis Plön, Klimaschutz und Breitband
+49 45 22 74 33 39
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